83 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim vorletzten Saisonlauf auf dem Templiner Ring
Templin/Brandenburg. Der Ostdeutsche ADAC Kart Cup (OAKC) gastierte am vergangenen Wochenende zum vorletzten Lauf der Saison 2026 auf dem Templiner Ring. 83 Fahrerinnen und Fahrer gingen in den Klassen des OAKC und des KCT an den Start. Nach wechselhaftem Wetter in den freien Trainings am Samstag sorgten Sonne und warme Temperaturen am Sonntag für beste Rennbedingungen.
Serienkoordinator Camilo Rößiger zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden: „Ich bin mehr als glücklich, dass so viele den Weg nach Templin gefunden haben. Kurz vor der Veranstaltung hatten wir gerade einmal 17 eingeschriebene Teilnehmer – das hat mich schon ein bisschen geschockt. Am Ende war aber wieder alles gut und es wurde eine wirklich schöne Veranstaltung.“
Das Saisonfinale findet vom 16. bis 18. Oktober in Lohsa statt. Dort erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben dem finalen Schlagabtausch der Saison auch das Oldschool-Festival sowie der Lutz-Döpmann-Pokal. „Wir erwarten wieder volle Starterfelder“, so Rößiger. „Die historische Strecke in Lohsa ist für viele etwas Besonderes. Mit dem Oldschool-Festival zu Ehren unseres Freundes Mathias Lesch und dem Lutz-Döpmann-Pokal wird es wieder eine emotionale, aber vor allem freudige Veranstaltung. Viele Teilnehmer werden traditionell in historischen Kleidern und Anzügen erscheinen.“
Mini GR3 – GR4 – Rotax Mini
Wie bereits zwei Wochen zuvor in der Arena E in Mülsen dominierte Kris Leon Kalweit die Klasse Mini GR3. Der Templiner sicherte sich die Bestzeit im Zeittraining und gewann beide Rennen vor Thies Maaß und Dorian Handrik. Damit ging auch die Tageswertung erneut an Kalweit.
In den Klassen Mini GR4 und Rotax Mini setzten sich Fabian Wurm beziehungsweise Keke Walosek durch. Rößiger hofft auf weiteres Wachstum in den Nachwuchsklassen: „Leider sind wir bei den Minis noch etwas dünn aufgestellt. Mit unserer Jugendarbeit möchten wir weiterhin junge Menschen für den Kartsport begeistern.“
X30 Junior – Rotax Junior
Im X30 Junior zeigte Ruben Opitz nach einem schwierigen Zeittraining seine Rennstärke. Tee Maxime Haßmann hatte sich zunächst die Pole-Position gesichert, während Tim Deckert im zweiten Rennen auf sich aufmerksam machte. In der Tageswertung setzte sich Opitz vor Haßmann und Deckert durch.
Bei den Rotax Junioren war Erik Radtke erneut das Maß der Dinge. Er fuhr die schnellste Runde im Zeittraining und gewann beide Rennen souverän. Mika Gentner und Moritz Freitag komplettierten das Podium der Tageswertung.
X30 Senior
Spannung bis zum Schluss bot die Klasse X30 Senior. Maximilian Stephan war im Zeittraining und im ersten Rennen noch der Schnellste. Im zweiten Lauf setzte sich jedoch der Hamburger Michel Gruber durch, während Stephan nur auf Rang sechs ins Ziel kam. Die Tageswertung gewann Gruber vor Stephan und Lorenz Braun.
KZ2 – KZ2 Gentlemen
In der Getriebekart-Klasse KZ2 wechselten die Kräfteverhältnisse im Verlauf des Tages. Eric Gorkow setzte im Zeittraining die Bestmarke vor Lucas Erdmann und Rick Hartmann. Nach Hartmanns Ausfall im ersten Rennen gewann Erdmann vor Gorkow und Sven Hayer. Auch den zweiten Lauf entschied Erdmann für sich, gefolgt von Ben Luca Lüttgen und Dominic Einert. Die Tageswertung ging damit an Erdmann vor Lüttgen und Einert.
Bei den KZ2 Gentlemen lieferten sich Paul Zienicke und Daniel Radowski ein enges Duell. Radowski war im Zeittraining knapp schneller, doch Zienicke gewann beide Rennen und damit die Tageswertung. Radowski wurde Zweiter, Tim Schröder belegte Rang drei.
KCT – 150 ccm – 50 ccm – Hochrad
In den historischen Klassen der 150-ccm-Motoren blieb es auf dem Templiner Ring ebenfalls spannend. Kai Patzig zeigte im Zeittraining die beste Performance, doch nach den beiden Wertungsläufen setzte sich Christian Lippert vor Marco Oelsner und Felix Stempke durch.
In der 50-ccm-Klasse lag Horst Jahn zunächst auf Kurs auf den Tagessieg, musste sich nach einem Ausfall im zweiten Rennen aber mit Rang drei begnügen. David Kater gewann vor Daniel Kater und Jahn.
Bei den Hochrädern behauptete sich Jens Jackisch gegen die starke Konkurrenz. Thomas Petersilie wurde Zweiter, Altmeisterin Andrea Brünner belegte Rang drei.
Youngtimer
Bei den getriebelosen Youngtimern gewann Andre Bruchmüller die Tageswertung vor Carlotta Sentner und Lennard Sentner. Sentner hatte den ersten Wertungslauf für sich entschieden, Bruchmüller konterte jedoch im zweiten Rennen und sicherte sich den Tagessieg.
In der Klasse Youngtimer Getriebe war Ralf Stephan nicht zu schlagen. Er gewann beide Rennen vor Danny Lein und Enrico Moser.



