27. Mai 2026 - KARTSPORT
Zu Pfingsten mit Freunden beim Ostdeutschen ADAC Kart Cup in Mülsen

 

Mülsen/Sachsen. Am vergangenen Samstag und Sonntag des Pfingstwochenendes, dem 23. und 24. Mai, fand der zweite Lauf des Ostdeutschen ADAC Kart Cup im sächsischen Mülsen statt. Gastgeber war die Arena E. Bei sommerlichen Temperaturen zeigte sich Serienkoordinator Camillo Rößiger mehr als begeistert:

„Das Wetter hat uns in die Karten gespielt. 106 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten es sich bei diesem Wetter nicht nehmen lassen, mit Freunden ein paar Rennen zu bestreiten. Wow – mein Dank geht an alle, die dieses tolle Wochenende möglich gemacht haben.“

Auch zu den Teilnehmerzahlen zog Rößiger ein positives Fazit:

„Alle Motorenklassen waren sehr gut besetzt. Besonders viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten wir in den beiden Schaltkartklassen begrüßen. Wir hatten zwischendurch ein paar kleinere technische Probleme mit der Startampel, doch diese konnten wir kurzerhand beheben.“

Besonders erfreulich sei zudem der faire Umgang auf der Strecke gewesen:

„Die Rennen sind sehr fair ausgetragen worden. Alle haben sich auch in den Zweikämpfen sehr respektvoll verhalten, sodass wir nur sehr wenige Strafen aussprechen mussten. Der O-Ton aus dem Fahrerlager war eindeutig: Alle sprachen sich dafür aus, dass die Veranstaltung mehr als gelungen ist. Und letztendlich ist es genau das, was zählt.“

CIK Mini – Mini Swift – Rotax Mini

In der Klasse der CIK Mini-Pilotinnen und -Piloten ging es erneut hart umkämpft zur Sache. Während Thies Maass aus Goslar die ersten beiden Rennen für sich entschied, wechselten die Positionen zwei und drei zwischen den Läufen mehrfach. In der Tageswertung setzte sich Maass schließlich vor Louisa Charlotte Meyer aus Achim und Dorian Hendrik aus Göda durch.

Die Mini-Swift-Klasse war mit Fabian Wurm aus Schöna und Flavio Gräfe aus Limbach-Oberfrohna besetzt – ein reines Teamduell innerhalb des Teams NKS. Fabian Wurm entschied beide Rennen klar für sich und gewann damit auch die Tageswertung.

Ähnlich verlief das Wochenende in der Rotax-Mini-Klasse. Keke Walosek aus Zehdenick gewann beide Rennen vor Fritz Geiss aus Köln und sicherte sich souverän den Tagessieg.

Rotax Junioren – X30 Junioren

Spannend verliefen die Rennen der Rotax Junioren. Am Ende setzte sich Erik Radtke aus Falkensee in der Tageswertung gegen Finnley Peters aus Berlin und Maximilian Hackert aus Neukirchen durch. Nach dem ersten Rennen lagen Moritz Freitag aus Dresden und Maximilian Hackert noch auf den Positionen zwei und drei. Im zweiten Lauf musste sich Radtke jedoch mit Rang drei zufriedengeben, nachdem Finnley Peters vor Maximilian Hackert gewonnen hatte.

Für klare Verhältnisse sorgte Ruben Opitz aus Dresden in der Klasse der X30 Junioren. Mit zwei Laufsiegen sicherte er sich souverän den Tagessieg vor Tyee Maxime Haßmann aus Burgstädt und Sascha Schicklang aus Löbau.

X30 Senioren

In der stark besetzten Klasse der X30 Senioren ging der Tagessieg nach Jena. Maximilian Stephan sammelte mit zwei zweiten Plätzen genügend Punkte für den Gesamtsieg. Das erste Rennen gewann Gaststarter Jonathan Landström aus Helsingborg in Schweden vor Stephan und Arham Gandhi aus Ronnenberg. Im zweiten Rennen setzte sich Emil Drelok aus Großschirma durch und verwies Stephan sowie Gandhi auf die weiteren Plätze.

KZ2 – KZ2 Masters

Mit insgesamt 33 Teilnehmern waren die Klassen KZ2 und KZ2 Masters vollständig ausgebucht. In der KZ2-Klasse setzte sich Sven Hayer aus Zeuthen durch. Während Niklas Schefter aus Steinhagen im ersten Rennen Zweiter wurde, belegte Thomas Dehnel aus Muldenhammer diesen Rang im zweiten Lauf. Dadurch gewann Hayer die Tageswertung vor Dehnel und Schefter.

In der Klasse der KZ2 Masters drückte erneut Markus Rausch aus Ahlen dem Feld seinen Stempel auf. Im ersten Rennen musste er sich allerdings mit Rang drei zufriedengeben, nachdem Christian Breiter aus Rehburg-Loccum und Paul Zienicke aus Trebbin die ersten beiden Plätze belegt hatten. Im zweiten Rennen spielte Rausch seine Routine aus und gewann vor Zienicke und Max Oehme aus Dresden. Die Tageswertung lautete somit: Rausch vor Zienicke und Breiter.

Historische Klassen

Auch in den historischen Klassen wurden die Kräfteverhältnisse teilweise neu gemischt. Christian Lippert setzte sich in der Klasse der 150 ccm mit sieben Punkten Vorsprung gegen Andreas Kaye und Hans-Jürgen Graef durch.

Nachdem die Brüder David und Daniel Kater in Lohsa noch Charlotte Stoppel in der Klasse der 50 ccm den Vortritt lassen mussten, drehten sie diesmal den Spieß um. Die Tageswertung entschied David Kater vor Horst Jahn und Daniel Kater für sich.

Bei den Hochrädern führte erneut kein Weg an Andrea Brünner vorbei. Nach ihrem Ausfall in Lohsa aufgrund eines technischen Defekts meldete sie sich eindrucksvoll zurück und gewann vor Jens Jackisch und Thomas Petersilie.

Youngtimer Getriebe und getriebelos

Auch in den Youngtimer-Klassen sorgten die Ergebnisse für Bewegung. Ralph Hulzer kam in Mülsen am besten zurecht und gewann vor Marco Tamschick und Hendrik Schluttig.

In der Klasse der getriebelosen historischen Karts drehten die Geschwister Sentner nach dem Saisonauftakt in Lohsa das Kräfteverhältnis deutlich um. Lennard Sentner gewann die Tageswertung vor Felix Kaubisch und Carlotta Sentner.

Nach dem zweiten Saisonlauf geht der Ostdeutsche ADAC Kart Cup nun in eine dreimonatige Sommerpause. Der dritte Lauf findet am 23. August erneut in der Arena E in Mülsen statt.

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Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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