21. Oktober 2026 - KARTSPORT
Ostdeutscher ADAC Kart Cup feiert Saisonfinale in Lohsa

 

Lohsa/Sachsen: Am vergangenen Wochenende, dem 17. und 18. Oktober 2026, feierte der Ostdeutsche ADAC Kart Cup (OAKC) nach vier Saisonläufen sein Finale im sächsischen Lohsa. Während sich das Wetter am Samstag von seiner schönen herbstlichen Seite zeigte, präsentierte es sich am Sonntag von einer ganz anderen Seite. Erst am Sonntagnachmittag konnten die 87 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre profillosen Reifen aufziehen.

Serienkoordinator und Rennleiter Camilo Rößiger zeigte sich begeistert: „Ich bin begeistert. Mit 87 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten wir auch in dieser Saison wieder stabile Starterzahlen verzeichnen. Bei gemischten Wetterbedingungen sahen die Zuschauer an diesem Wochenende spannende Rennen in allen Klassen. Wie immer möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die dieses Event erst möglich gemacht haben.“

Auch für die Saison 2027 plant der OAKC wieder fünf Veranstaltungen. „Wir werden im sächsischen Mülsen beginnen und anschließend ein Rennen im europäischen Ausland bestreiten. Das Finale soll wieder hier in Lohsa stattfinden. An den genauen Terminen arbeiten wir noch“, so Rößiger. Außerdem seien weitere Verbesserungen geplant, darunter eine digitale Lösung für den Clubsport. Streckenposten sollen Regelverstöße künftig per Handy melden können. So könnten Streckensicherung und Rennleitung in Echtzeit reagieren. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen ihre Regelverstöße direkt nach dem jeweiligen Lauf online einsehen können.

Die Termine für die kommende Saison will das Team um Serienkoordinator Camilo Rößiger zeitnah bekannt geben.

Mini GR3, GR4, Swift und Rotax

Alexander Pettelkau aus Eberswalde erwischte in der Klasse Mini GR3 den besseren Start ins Wochenende und sicherte sich im Zeittraining die Poleposition. Für den Sieg in der Tageswertung reichte es am Ende jedoch nicht: Sein Mitbewerber Thies Maaß aus Goslar setzte sich in beiden Rennen durch und wurde Tagessieger. Pettelkau nahm den Pokal für Platz zwei mit nach Hause. Dritter wurde Dorian Hendrik aus Göda.

In den Klassen Mini GR4, Mini Swift und Rotax Mini hatten Fabian Wurm, Paul Fritzsche und Keke Walosek an diesem Wochenende keine Mitbewerber. Sie sicherten sich jeweils den Tagessieg in ihrer Klasse.

Wir gratulieren den OAKC-Meistern 2026:

Rotax Junior und X30 Junior

Erik Radtke aus Falkensee bestimmte das Geschehen in der Rotax-Junior-Klasse. Schon im Zeittraining ließ er seinen Mitbewerbern kaum eine Chance und verteidigte seine Spitzenposition auch in den beiden Sonntagsrennen eindrucksvoll. Mit zwei Siegen sicherte er sich folgerichtig den Tagessieg. Die beiden Berliner Arjun Nautiyal und Sidhak Singh belegten die Plätze zwei und drei.

In der X30-Junior-Klasse sorgten Diego Schulze aus Weißenfels und Ruben Opitz aus Dresden für spannende Rennen. Im Zeittraining setzte sich der vorzeitig feststehende OAKC-Meister 2026, Opitz, gegen seinen Mitbewerber durch. In den Rennen stellte Schulze den Dresdner jedoch vor größere Herausforderungen: Er nutzte eine kleine Schwäche von Opitz und gewann beide Läufe souverän. Die Tageswertung entschied Schulze vor Opitz für sich. Tim Deckert aus Elmenhorst-Lichtenhagen belegte Rang drei.

Wir gratulieren den OAKC-Meistern 2026:

OK Senior, Rotax Senior und X30 Senior

Zum ersten Mal in seiner noch jungen Motorsportkarriere trat der 18-jährige Nico Naumann als Gaststarter in der OK-Senior-Klasse an. Viele kennen ihn seit Jahren als Mechaniker, der seinen Fahrern gute Ratschläge gibt. Um selbst zu erfahren, wovon er spricht, griff er an diesem Wochenende erstmals ins Lenkrad. Als einziger Starter seiner Klasse sicherte er sich den Tagessieg. Nach dem Rennen sprach er allen Fahrern seinen Respekt aus.

Bei den Rotax-Senioren war der Viersener Jan Thilo Bartzsch im Zeittraining am schnellsten. Seine Mitbewerber Majk Wnuk und Luna Fee Lessen wollten im Kampf um die Tageswertung dennoch ein Wörtchen mitreden. Bartzsch ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass er das Finale in Lohsa für sich entscheiden wollte. Seine Mitbewerber mussten sich mit den Plätzen zwei und drei zufriedengeben.

Auch in der X30-Senior-Klasse lieferten sich die Dauerrivalen Gruber und Drelok erneut ein enges Duell. Im Zeittraining trennte sie nur eine Zehntelsekunde. Der Hamburger Michel Gruber lag sowohl im Zeittraining als auch im ersten Rennen vorn. Im zweiten Rennen nutzte Emil Drelok aus Großschirma eine kleine Schwäche Grubers und siegte. In der Tageswertung setzte sich dennoch Gruber vor Drelok durch. Maximilian Stephan aus Jena wurde Dritter.

Wir gratulieren den OAKC-Meistern 2026:

KZ2 und KZ2 Gentlemen

Im Zeittraining bewegte Benno Drelok aus Großschirma sein Schaltkart am schnellsten über den 840 Meter langen Rundkurs. Der Kamenzer Rick Hartmann wollte bei der Tageswertung jedoch ebenfalls ein Wörtchen mitreden. Er übernahm in beiden Rennen die Führung und setzte sich gegen seine Mitbewerber durch. Benno Drelok und Dominik Einert aus Leubsdorf kämpften um die Plätze zwei und drei. Am Ende standen Hartmann, Drelok und Einert auf dem Podium der Tageswertung.

Für den Münchner Marcel Krause lief es im Zeittraining gut: Seine Poleposition nutzte er im ersten Rennen zu einem Start-Ziel-Sieg. Paul Zienicke und Daniel Radowski mussten sich zunächst geschlagen geben. Im zweiten Rennen konnte Krause seine starke Leistung nicht ganz wiederholen und wurde Dritter. Zienicke und Markus Rausch belegten die ersten beiden Plätze. Den Tagessieg sicherte sich Krause vor Zienicke und Radowski.

Wir gratulieren den OAKC-Meistern 2026:

KCT 150 ccm, 50 ccm und Hochrad

Die Rennstrecke in Lohsa gilt als Hochburg des historischen Kartsports. So verwundert es kaum, dass 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Saisonabschluss 2026 in ihrer Arena feiern wollten.

In der Klasse 150 ccm gab Christian Lippert erneut den Ton an. Marco Oelsner und Maik Pöschel belegten die Plätze zwei und drei der Tageswertung.

Auch die 50-ccm-Klasse bot den Zuschauern spannende Rennen. Daniel Kater setzte sich an diesem Wochenende durch. Charlotte Stoppel wurde Zweite, David Kater Dritter.

Bei den Hochrädern geriet das Kräfteverhältnis durcheinander. Stephan Sulk lieferte eine starke Leistung ab und stellte sein Können auf dem 840 Meter langen Rundkurs unter Beweis. Thomas Petersilie wurde Zweiter und konnte damit als Einziger seiner Favoritenrolle gerecht werden. Martin Stoppel belegte Rang drei.

KCT Youngtimer Getriebe und Youngtimer Getriebelos

In der Klasse Youngtimer Getriebe dominierte Ralf Stephan das Geschehen. Er absolvierte seine Runden erneut wie ein Uhrwerk und sicherte sich verdient den Tagessieg. Auch die Altmeister Ralph Holzer und Enrico Moser standen auf dem Podium. Sie belegten die Plätze zwei und drei.

In Templin war André Bruchmüller in der Klasse Youngtimer Getriebelos noch am besten mit den Bedingungen auf dem dortigen Ring zurechtgekommen. In Lohsa musste er sich seinem Mitbewerber André Kelber geschlagen geben. Kelber absolvierte ein perfektes Wochenende und gewann verdient die Klasse Youngtimer Getriebelos. Steffen Buschbeck wurde Dritter.

OAKC-Meister 2026 der Gesamtwertung aller Klassen:

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Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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