03. Juni 2026 - GT SPORT
Ein wildes Rennen für Eastalent Racing in Monza

 

Monza/Italien – Das vergangene Wochenende vom 29. bis 31. Mai 2026 verlief für das Eastalent Racing Team rund um Teamchef Peter Reicher alles andere als einfach. Die GT World Challenge Europe powered by AWS gastierte zum zweiten Lauf des Endurance Cups der Saison im königlichen Park von Monza. Die italienische Hochgeschwindigkeitsstrecke begrüßte bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad nicht weniger als 57 GT3-Fahrzeuge. Für Eastalent Racing teilten sich Christopher Haase, Simon Reicher und Markus Winkelhock das Cockpit des Audi R8 LMS evo II.

Der „Temple of Speed“, wie das Autodromo Nazionale di Monza auch genannt wird, stellt die Teams vor besondere Herausforderungen. Der Vollgasanteil ist hier außergewöhnlich hoch. Simon Reicher erklärt:

„Dass wir uns in Monza schwertun würden, war von vornherein klar. Unabhängig davon hatten wir bereits in den freien Trainings Schwierigkeiten. Wir haben nicht wirklich unseren Rhythmus gefunden und waren mit unseren Set-ups nicht hundertprozentig zufrieden. Im Qualifying haben wir unser Bestes gegeben, doch mehr war leider nicht drin. Im Rennen haben wir es dann versäumt, mit unserer Strategie aggressiver zu agieren. Im Vorfeld konnte niemand wissen, dass es ein so wildes Rennen werden würde. Vielleicht hätte uns eine andere Strategie weiter nach vorne gespült. So sind wir letztlich auf Platz 20 ins Ziel gekommen. Ein weiteres Lernwochenende liegt hinter uns, das wir nun analysieren werden. Danach schauen wir, wie wir uns verbessern können, und richten den Blick positiv auf das kommende Rennen in Spa-Francorchamps.“

Auch Christopher Haase zog ein gemischtes Fazit:

„Verschiedene Umstände haben dazu geführt, dass wir an diesem Wochenende nicht das Maximum aus unserem Auto herausholen konnten. Dadurch fehlte uns die Geschwindigkeit, um an der Spitze mitkämpfen zu können. Das haben wir mit einer aggressiven Boxenstrategie auszugleichen versucht, um uns vielleicht einen Vorteil zu verschaffen. Am Ende hat sich dieser Ansatz jedoch nicht ausgezahlt. In dieser Situation hatten wir die Hoffnung, das Unmögliche möglich zu machen. Jetzt liegt es an uns, konzentriert weiterzuarbeiten, um das volle Potenzial aus dem Auto herauszuholen.“

Auch Teamchef Peter Reicher analysierte das Rennwochenende kritisch:

„Grundsätzlich wussten wir, dass es in Monza schwierig für uns werden würde. Am Ende war das Rennen jedoch von Beginn an völlig verrückt. Es war sehr schwer einzuschätzen. Heute kam es darauf an, das nötige Quäntchen Glück zu haben und die Safety-Car-Phasen im richtigen Moment für einen Boxenstopp und Fahrerwechsel zu nutzen. Leider hatten wir nicht das Glück, das perfekte Wechselfenster zu erwischen. Entweder gewinnt man dabei Zeit oder man verliert sie – und genau das war heute der entscheidende Faktor. Unabhängig davon gratulieren wir unserem Mitbewerber zum verdienten Sieg für die vier Ringe aus Ingolstadt.“

Von den 57 gestarteten Fahrzeugen erreichten lediglich 42 das Ziel. Allein das Ankommen kann unter diesen Umständen bereits als Erfolg gewertet werden.

Für das Team steht nun eine kurze Pause auf dem Programm, bevor vom 24. bis 28. Juni 2026 das CROWDSTRIKE 24 Hours of Spa in Belgien ansteht. Die berühmt-berüchtigte Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps bildet das nächste Highlight im Rennkalender der GT World Challenge Europe powered by AWS.

 

 

A Wild Race for Eastalent Racing in Monza

Monza/Italy – The weekend of May 29–31, 2026 was anything but easy for the Eastalent Racing Team led by Team Principal Peter Reicher. The GT World Challenge Europe powered by AWS headed to the royal park of Monza for the second round of the season’s Endurance Cup. In summer temperatures of around 30 degrees Celsius, the Italian high-speed circuit welcomed no fewer than 57 GT3 cars. For Eastalent Racing, Christopher Haase, Simon Reicher, and Markus Winkelhock shared the cockpit of the Audi R8 LMS evo II.

The “Temple of Speed,” as the Autodromo Nazionale di Monza is also known, presents teams with very specific challenges. The full-throttle percentage is exceptionally high here. Simon Reicher explained:

“It was clear from the outset that Monza would be difficult for us. Regardless of that, we already struggled during free practice. We never really found our rhythm and were not one hundred percent satisfied with our setups. In qualifying, we gave it our best, but unfortunately there was not much more in it. In the race, we then failed to be more aggressive with our strategy. Beforehand, nobody could have known that it would turn into such a wild race. Perhaps a different strategy would have moved us further up the field. In the end, we finished in 20th place. Another learning weekend is behind us, which we will now analyze. After that, we will look at how we can improve and turn our focus positively toward the upcoming race at Spa-Francorchamps.”

Christopher Haase also drew a mixed conclusion:

“Various circumstances meant that we were unable to get the maximum out of our car this weekend. As a result, we lacked the speed to fight at the front. We tried to compensate for that with an aggressive pit strategy in the hope of perhaps gaining an advantage. In the end, however, that approach did not pay off. In that situation, we hoped to make the impossible possible. Now it is up to us to keep working with focus in order to unlock the car’s full potential.”

Team Principal Peter Reicher also offered a critical analysis of the race weekend:

“In principle, we knew that Monza would be difficult for us. In the end, however, the race was completely crazy from the very beginning. It was very hard to judge. Today, it came down to having that little bit of luck and using the safety car phases at exactly the right moment for a pit stop and driver change. Unfortunately, we did not have the luck to catch the perfect pit window. You either gain time or lose time in that situation — and that was the decisive factor today. Regardless of that, we congratulate our competitor on a well-deserved victory for the four rings from Ingolstadt.”

Of the 57 cars that started the race, only 42 reached the finish. Under these circumstances, simply making it to the end can already be considered a success.

The team now has a short break before the CROWDSTRIKE 24 Hours of Spa takes place in Belgium from June 24 to 28, 2026. The famous and notorious Ardennes rollercoaster of Spa-Francorchamps will be the next highlight on the GT World Challenge Europe powered by AWS racing calendar.

Zurück zur Übersicht

Wer sind wir?

1984 gründete Heinz Franzen (Alfano Germany) die Motorsport-Fotoagentur kartnet.de. Nach 28 Jahren übernahm 2012 der Berliner Pressefotograf Michael Schulz die Fotoagentur, der bereits seit 2005 als Motorsport-Fotograf arbeitete. Michael Schulz, der bis dahin viele Größen in den Bereichen Sport, Politik und Kultur wie die Dallas Mavericks, Alba Berlin, Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Nena, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen fotografiert hatte, entdeckte seine Leidenschaft zum Motorsport im Jahr 1995.

Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

2014 erweiterte die Berliner Foto-Agentur ihre Aufgaben und gründete die kartpress Motorsport Presseagentur Berlin.

Was machen wir?

Kartpress hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Motorsport-Talente auf ihrem Weg medial zu begleiten. Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ohne dabei die notwendige Individualität zu vernachlässigen. Gerade zu Beginn ihrer Motorsport-Karriere, die oftmals mit dem Kartsport beginnt, geht es nur darum „Licht ins Dunkle“ zu bringen. Weitere Schritte, die ihnen zu mehr medialer Präsenz verhelfen bis hin zu ausgefallenem Marketing-Maßnahmen, gehören ebenfalls zu unseren Leistungen. Finanzielle Unterstützung durch Partner und Sponsoren wird mit dem Aufstieg vom Kartsport in den Formel- oder Tourenwagen-Motorsport von Jahr zu Jahr wichtiger.

Was bieten wir an?

Gemeinsam mit einem Team, das aus Designern, Programmierern, Marketingexperten und Redakteuren besteht, erstellen wir für Sie unter anderem Pressefotos, Pressetexte, übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit (Erstellen und Pflegen von Internet- und Social-Media-Seiten) bis hin zur Produktion von Druck- und Medienerzeugnissen wie Imagebroschüren und Autogrammkarten. In den letzten Jahren ist das bewegte Bild zu einem wichtigen Element avanciert. Auch hier haben wir unsere Leistungen ausgebaut.