14. April 2026 - Aktuelles
Eastalent Racing startet in der „Formel 1“ des GT3-Sports

 

Le Castellet/Frankreich – Am Rennwochenende des 10. und 11. April 2026 gingen beim 6-Stunden-Endurance-Cup der GT World Challenge Europe powered by AWS auf dem Circuit Paul Ricard insgesamt 59 GT3-Fahrzeuge an den Start. Knapp 38.000 Zuschauer vor Ort wollten sich das erste Spektakel der Saison nicht entgehen lassen. Mit dabei war auch das Team Eastalent Racing unter der Leitung von Teamchef Peter Reicher.

Das Fahreraufgebot bestand aus den beiden erfahrenen Audi-Sport-Spezialisten Markus Winkelhock und Christopher Haase, die vom Youngster Simon Reicher unterstützt wurden. Gemeinsam pilotierten sie einen Audi R8 LMS evo II.

Im Vorfeld betonte Teamchef Peter Reicher die besondere Herausforderung: Die GT World Challenge gelte als eine der stärksten GT3-Serien weltweit und werde nicht ohne Grund als „Formel 1 des GT3-Sports“ bezeichnet. Durch das Endurance-Format mit drei Fahrern pro Fahrzeug trete ein außergewöhnlich starkes Teilnehmerfeld an, in dem sich Eastalent Racing bewusst dieser Herausforderung stelle.

Nach vielversprechenden Ergebnissen beim Prolog-Test wurde schnell deutlich, wie hoch das Leistungsniveau im Feld ist. Dennoch gelang dem Team ein erfolgreicher Einstand: Mit Platz 15 erreichte Eastalent Racing ein beachtliches Resultat. Besonders hervorzuheben ist die fehlerfreie Leistung über die gesamte Renndistanz ohne Strafen.

Auch Ingenieur Christian Schmidt-Gogler zog ein positives Fazit. Das Team habe eine geschlossene und fehlerfreie Leistung gezeigt, was in dieser Wettbewerbsdichte keineswegs selbstverständlich sei. Trotz einzelner Optimierungspotenziale zeigte man sich insgesamt sehr zufrieden mit der Performance. Als bestplatziertes Audi-Team unterstrich Rang 15 die starke Teamleistung.

Fahrerstatements

Markus Winkelhock

Winkelhock zog insgesamt eine positive Bilanz. Zwar zeigte er sich mit dem Qualifying nicht vollständig zufrieden, da er die neuen Reifen nicht optimal nutzen konnte, dennoch überzeugte das Team im Rennverlauf mit konstant starken Rundenzeiten. Besonders betonte er die fehlerfreie Teamleistung und den gelungenen Einstand in eine für das Team neue und komplexe Rennserie.

Simon Reicher

Für den Youngster stand vor allem der Lerneffekt im Vordergrund. Im Vergleich mit der internationalen Spitze habe sich gezeigt, dass noch Entwicklungspotenzial besteht. Der 15. Platz stelle dennoch einen gelungenen Saisonstart dar und stimme optimistisch für den weiteren Verlauf der Saison 2026.

Christopher Haase

Haase hob die intensive Vorbereitung in den Tests hervor, durch die eine solide Ausgangsbasis geschaffen wurde. Zwar habe man das Maximum aus dem Fahrzeug herausgeholt, jedoch habe die Konkurrenz teilweise noch höhere Performance gezeigt. Umso positiver bewertete er das fehlerfreie Rennen und das starke Ergebnis im hochkarätigen Teilnehmerfeld.

Als nächstes Rennen steht das erste Sprint-Wochenende der Saison auf dem Programm. Dieses findet vom 1. bis 3. Mai 2026 in Brands Hatch (Großbritannien) statt.

 

Eastalent Racing competes in the “Formula 1” of GT3 Racing

Le Castellet/France – During the race weekend of April 10–11, 2026, a total of 59 GT3 cars took part in the 6-hour Endurance Cup of the GT World Challenge Europe powered by AWS at Circuit Paul Ricard. Around 38,000 spectators attended the event, not wanting to miss the first spectacle of the season. Among the competitors was Eastalent Racing, led by Team Principal Peter Reicher.

The driver lineup consisted of experienced Audi Sport specialists Markus Winkelhock and Christopher Haase, supported by young talent Simon Reicher. Together, they piloted an Audi R8 LMS evo II.

Ahead of the race, Team Principal Peter Reicher emphasized the unique challenge: The GT World Challenge is considered one of the strongest GT3 series worldwide and is often referred to as the “Formula 1 of GT3 racing.” With the endurance format requiring three drivers per car, the competition features an exceptionally strong field, in which Eastalent Racing deliberately chose to compete.

Following promising results in the Prologue test, it quickly became clear how high the level of performance in the field truly is. Nevertheless, the team achieved a successful debut: finishing 15th overall, Eastalent Racing secured a notable result. Particularly impressive was the team’s error-free performance over the entire race distance without incurring any penalties.

Engineer Christian Schmidt-Gogler also drew a positive conclusion. The team delivered a cohesive and faultless performance, which is by no means a given in such a competitive field. Despite some areas for optimization, the team was overall very satisfied with the performance. As the highest-placed Audi team, finishing 15th underlined the team’s strong performance.

Driver Statements

Markus Winkelhock

Winkelhock gave an overall positive assessment. While he was not entirely satisfied with the qualifying session, as he was unable to fully capitalize on the new tires, the team impressed during the race with consistently strong lap times. He particularly highlighted the error-free team performance and the successful debut in a new and complex racing series.

Simon Reicher

For the young driver, the learning experience was the main focus. Compared to the international front-runners, it became clear that there is still room for development. Nevertheless, finishing 15th represents a successful start to the 2026 season and provides confidence for the remainder of the year.

Christopher Haase

Haase emphasized the intensive preparation during testing, which created a solid foundation. While the team extracted the maximum from the car, some competitors demonstrated even higher performance. All the more positively, he evaluated the error-free race and the strong result within such a high-caliber field.

The next race on the calendar is the first sprint weekend of the season, taking place from May 1–3, 2026, in Brands Hatch, Great Britain.

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Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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