24. April 2024 - KARTSPORT
Zwenkauer Moritz Schwing mit technischem Defekt in der Deutschen Kart Meisterschaft ausgeschieden

 

Mülsen/Sachsen: Für den Zwenkauer Moritz Schwing fand vergangenes Wochenende, 19. bis 21. April, der langersehnte Startschuss in die neue Saison statt. Die Deutsche Kart Meisterschaft lud zum Auftakt der Saison 2024 ins sächsische Mülsen. 187 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland kämpften um die ersten Punkte der Saison. Gastgeber zum Auftakt der DKM war der 1.315 Meter lange Rundkurs der Arena E. Seit Monaten freut sich der 16-Jährige auf diesen Termin. 

In der Saison 2023 noch fester Bestandteil des ADAC Kart Masters, tritt Moritz Schwing nun im höchsten Championat Deutschlands an, der Deutschen Kart Meisterschaft (DKM). „Dass die Aufgaben nicht einfacher werden, wird jedem Teilnehmer deutlich, wenn er einen Blick in die Teilnehmerlisten wirft. Bei den IAME X30 Senioren schrieben sich allein an diesem Wochenende 49 Teilnehmer ein. Im Finale können aber nur 36 Teilnehmer starten. Es war also klar, dass einige Mitbewerber vorzeitig nach Hause fahren müssen“, so der Youngster. 

Für die Fahrer war das Aprilwetter ein weiterer harter Brocken. Vier bis sechs Grad, Regen, Hagel und starker Wind sorgten für schwierige Bedingungen. Auch Moritz hatte damit seine Schwierigkeiten. Er beschrieb das Wochenende so: „Freitag im Regen lief es für mich suboptimal, da Regen nicht so meine Welt ist. Die perfekte Linie und ideale Bremspunkte waren nicht einfach zu finden. Es war schwer mit dem Gros an Mitbewerbern Schritt zu halten.“ 

Das Zeittraining beendete Moritz nicht nach seinem Geschmack. Bei diesen Wetterbedingungen galt es also in den Vorläufen so schnell wie möglich das perfekte Setup finden. Dazu berichtet Moritz: „Samstag fand ich besser zu meiner Form. Doch das Zeittraining ist bei mir eine Schwachstelle. Platz 41 war kein optimales Resultat. Mir fehlte die nötige Konzentration auf das Wesentliche. Und so schlichen sich ein paar kleine Fehler ein. Trotz des Regens konnte ich in meinem ersten Vorlauf einige Plätze gut machen. Es fühlte sich gut an. Ich kam auf Platz 19 ins Ziel. Im zweiten Vorlauf hatte ich dann mit technischen Problemen zu kämpfen. Ich bekam den Vergaser in den ersten Runden nicht optimal eingestellt. Wenn Du mental mit dem einen Problem zu kämpfen hast, dann kommt auch noch ein versemmelter Start hinzu. Das kannst Du Dir in dieser Leistungsklasse einer Deutschen Meisterschaft nicht leisten. Immerhin bekam ich in der Mitte des zweiten Vorlaufs den Vergaser immer besser in den Griff und konnte eine kleine Aufholjagd starten. Platz 25 war das Resultat.“

Entscheidend war der Super Heat am Sonntagmittag. Hier wird entschieden, wer es schafft sich einen der begehrten 36 Startplätze im Finale zu sichern. Der Rest muss vorzeitig abreisen. Moritz erwischte einen grandiosen Start und machte gleich zu Beginn viele Plätze gut, als er in der dritten Runde mit seiner Übersetzung einen Curb streifte und die Kette vom Kettenblatt rutschte. Der Vortrieb war sofort weg und er schied aus. Doch auch wenn die Situation für ihn mehr als frustrierend war, hatte er in dieser Situation Glück im Unglück. Wie sich im Nachhinein durch seinen Mechaniker Nico Naumann herausstellte, ist bei dieser Aktion seine Hinterrad Achse gebrochen. Der Schaden hätte deutlich höher ausfallen können. 

Moritz Fazit lautet: „Ich konnte mich im Laufe des Wochenendes steigern und bin für die nächsten Rennen im Regen besser vorbereitet“.

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Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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