26. September 2018 - Pressemitteilung
Mike David Ortmann: „Déjà-vu am Hockenheimring?“

Sie ähnelten sich – die letzten Wochenenden. Denn auch beim großen Finale vom 21. bis 23. September des ADAC GT Masters am baden-württembergischen Hockenheimring konnte der Blumberger Mike David Ortmann wieder einmal nicht die volle Fahrzeit auf seinem Audi R8 LMS absolvieren. Was war passiert? „Es ist zwar klasse, dass wir in dieser Saison unseren Weg gefunden haben, den Audi schnell zu machen, aber was nutzt es mir, wenn schon wieder einer meiner Kontrahenten der Meinung ist, bereits in der ersten Runde die Weltmeisterschaft für sich entscheiden zu müssen. Wieder einmal sind wir ohne eigenes Verschulden von der Strecke geräumt wurden. Geld scheint keine Rolle zu spielen“, sagte Mike David Ortmann sichtlich verärgert.

Gemeint damit war die Schwere des Unfalls. Immerhin war der Audi so stark beschädigt, dass ein Austausch von Anbauteilen diesmal nicht ausreichte. Mithilfe des GRT-Gasser-Teams aus Österreich mussten seine BWT Mücke Motorsport Mechaniker den Audi in der Nacht zum Sonntag schweißen. „Das fand ich eine wirklich tolle Leistung. Die Mannschaft von Gasser hat meinen absoluten Respekt. Auf der Strecke sind wir Konkurrenten, in der Box untereinander Freunde. Ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten“, berichtet der Förderkandidat der ADAC Stiftung Sport und der Deutschen Post Speed Academy.

Dabei sah der Start in das Wochenende sehr gut aus, schien das BWT-Mücke-Motorsport-Team den Rückenwind des letzten Rennwochenendes mit an den Hockenheimring gebracht zu haben. Im ersten freien Training tauchte der orangefarbene Audi mit der Startnummer 24 bereits auf Platz fünf auf. Und auch das Zeittraining verlief ganz nach dem Geschmack des 18-jährigen Blumbergers. „Es war keine ganz perfekte Runde, die ich da im Zeittraining absolviert habe. Dennoch bin ich mit dem sechsten Platz sehr zuversichtlich für das Rennen gewesen“, so der Youngster.

Tja – bis zu dieser Spitzkehre in der ersten Runde des Rennens am Samstag, als ein Kontrahent den Audi so stark beschädigte, dass es Mike David Ortmann nur mit Mühe geschafft hat, sich in die Box zu retten. „Es nervt mich einfach. Es kann doch nicht sein, dass wir hier mit Autos fahren dürfen, die den Wert eines Einfamilienhauses bei Weitem übersteigen, und uns dann benehmen, als wären wir bei einer Stockcar-Challenge. Ich kann doch nicht allen Ernstes glauben, dass ich ein Rennen in der ersten Runde gewinnen kann. Auch wenn die Leistungsdichte in dieser Saison so hoch wie noch nie in der zwölfjährigen Geschichte der „Liga der Supersportwagen“ ist, würde ich mir wünschen, dass ein wenig mehr Vernunft in die Serie einzieht. Denn im Gegensatz zu den Werksfahrern bleibe ich auf dem Schaden sitzen – muss ihn selber bezahlen“, erklärte uns Mike David Ortmann am Samstagabend sichtlich frustriert.

Besser lief es nach einer Reparaturnacht am Sonntagmorgen beim zweiten und letzten Zeittraining der Saison 2018. Mit Platz 13 auf der Anzeigetafel kam sein Partner Markus Winkelhock auf dem Audi in die Box. „Daraus können wir was machen“, so die beiden BWT-Mücke-Motorsport-Piloten. Und das taten sie. In der ersten Runde konnte sich Markus Winkelhock aus allen Kollisionen heraushalten und kam auf Platz fünf aus der Runde zurück, den sie bis zum Fahrerwechsel erfolgreich verteidigen konnten. Einige Teams fuhren eine etwas andere Boxenstopp-Strategie, sodass sich Mike David Ortmann nach dem Fahrerwechsel auf Platz sieben einreihen musste. Auch wenn er den siebten Platz nicht freiwillig hergab, bis ins Ziel konnte er die schnelleren Fahrzeuge hinter ihm nicht aufhalten. Platz zehn war dem Auszubildenden zum Mechatroniker sicher.

Wie uns Mike David Ortmann im Anschluss mitteilte, verlief für ihn die Saison 2018 alles andere als nach seinem Geschmack. Dennoch geht der Youngster als Gesamt-14. von 84 Piloten aus der Saison 2018 und holt sich in der Juniorwertung den siebten Platz. Wir finden, Mike David Ortmann hat in dieser Saison eine starke Leistung gezeigt, und gratulieren dem sympathischen Youngster zu Platz 14 in der ADAC GT Masters 2018.

„Wie es für mich in der nächsten Saison aussieht, kann ich leider noch nicht sagen. Wir sind gerade dabei, uns alle Optionen für 2019 auszuloten“.

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1984 gründete Heinz Franzen (Alfano Germany) die Motorsport-Fotoagentur kartnet.de. Nach 28 Jahren übernahm 2012 der Berliner Pressefotograf Michael Schulz die Fotoagentur, der bereits seit 2005 als Motorsport-Fotograf arbeitete. Michael Schulz, der bis dahin viele Größen in den Bereichen Sport, Politik und Kultur wie die Dallas Mavericks, Alba Berlin, Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Nena, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen fotografiert hatte, entdeckte seine Leidenschaft zum Motorsport im Jahr 1995.

Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

2014 erweiterte die Berliner Foto-Agentur ihre Aufgaben und gründete die kartpress Motorsport Presseagentur Berlin.

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