26. September 2018 - Pressemitteilung
Loris Prattes unter Wert geschlagen

Voller Vorfreude reiste der Neuhemsbacher Loris Prattes zum großen Saisonfinale der ADAC TCR Germany an den baden-württembergischen Hockenheimring. An diesem Wochenende (21.–23.09.) geriet bereits der Donnerstag in seinen Fokus, denn im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters standen erste Testfahrten an – Testfahrten, die dem 17-Jährigen sehr gelegen kamen. „Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl im Auto. Es passte einfach. Nachdem wir neue Reifen aufgezogen hatten, konnte ich auf Anhieb die Bestzeit im freien Training für mich verbuchen“, so der Seat-Cupa-Pilot, der damit den Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende legte.

Die beiden freien Trainings am Freitag gestalteten sich etwas schwieriger als üblich. Aufgrund des geringen Budgets musste der Schüler mit seinen Reifen haushalten. „Wir hatten am Sachsenring leider schon etwas mehr Reifen als geplant benötigt, so dass mir dieses Wochenende ein ganzer Satz weniger zur Verfügung stand. Und mit gebrauchten bist du ständig am Kämpfen. An Topzeiten war da leider nicht mehr zu denken“, erklärte der Pilot des Schweizer TOPCAR-Sport-Teams.

Mit dem Wissen, dass es für den Youngster mit neuen Reifen ganz weit nach vorne gehen kann, setzten er und sein Team alles auf das Zeittraining – ein Zeittraining, das in dieser Saison schon so oft das Zünglein an der Waage war. Und auch diesmal sollte sich diese Weisheit bewahrheiten. Wenige Minuten vor dem Zeittraining setzte zum ersten Mal in dieser Saison Regen ein. „Ich bin noch nie im TCR-Auto im Regen gefahren; weder am Hockenheimring noch sonst irgendwo. Sicherlich macht es Spaß, im Regen zu fahren, aber musste das wieder sein, dass mir das Glück nicht hold war?“, zeigte sich Loris Prattes nach dem Zeittraining sichtlich deprimiert. Kein Wunder, musste er sich doch mit einem 20. Platz zufriedengeben. „Obwohl ich mich von Runde zu Runde an das Limit herantastete, reichte es leider nicht, um mich für das zweite Zeittraining der besten Zwölf zu qualifizieren“.

Vom Zeittraining nicht entmutigt, wollte es der Pfälzer in den Rennen nun wissen. Samstagmittag ging es unter trockenen Bedingungen ins erste Rennen des Wochenendes. „Der Start war relativ okay, würde ich sagen. Doch meiner fehlenden Erfahrung hatte ich es dann zu verdanken, dass ich in Runde sechs mit gebrochenem Stoßdämpfer ausgefallen bin. Der rechte Curb in Kurve eins nach Start und Ziel baut etwas hoch auf. Ihn muss ich etwas unglücklich erwischt haben, so dass es zu diesem Bruch am Dämpfer führte“, erklärte Loris Prattes die Situation.

Am Sonntag, dem letzten Rennen der Saison 2018, ging es für den Seat-Cupa-Piloten mit der Startnummer 60 vom Start weg Position um Position weiter nach vorne. „Bis auf die Tatsache, dass meine Bremsen zum Ende hin überhitzten und ich auf Platz zehn liegend in der letzten Kurve einen Konkurrenten noch an mir vorbei ziehen lassen musste, entsprach der Rennverlauf nicht unseren eigenen Ansprüchen. Insgesamt sind wir mit dem Ausgang des Wochenendes ganz und gar nicht zufrieden. Unsere Performance an diesem Wochenende war so stark, unser Auto zu jedem Zeitpunkt siegfähig, eigentlich hätten wir ganz vorne um den Sieg mitfahren müssen“, schätze der 17-Jährige die Situation ein.

Mit Platz 19 im Gesamtklassement und dem fünften Platz in der Junior-Wertung schloss der Förderkandidat des ADAC Pfalz seine erste Saison in der ADAC TCR Germany ab. Wir wollten von ihm wissen, ob und wo wir ihn in der kommenden Saison antreffen werden. Dazu erklärte er uns: „Das steht noch ganz weit oben in den Sternen. Es war diese Saison schon extrem schwierig, die komplette Saison zu finanzieren. Ich muss mich in Geduld üben“.

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Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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