16. Mai 2018 - Aktuelles
RMW Motorsport mit Moritz Wiskirchen bei der DEKM am Start

Deutsche Elektro Kart Meisterschaft 2018, Wackersdorf, 12.05.2018

 

Wurde da am vergangenen Wochenende vom 12. bis 13. Mai eine neue Ära des Kartsports eingeleitet? Zumindest fand die Premiere der Deutschen Elektro Kart Meisterschaft in Deutschlands modernster Kartsport Anlage, im Prokart Raceland statt. Insgesamt konnte der Promoter 18 Teilnehmer für die erste Deutsche Elektro Kart Meisterschaft gewinnen. 18 Teilnehmer, die sich damit in die Geschichtsbücher des deutschen Kartsports eingetragen haben.

Für Moritz Wiskirchen vom Team RMW Motorsport stand bereits bei der Präsentation der E-Karts auf der Essen Motorsport fest, elektroangetriebenen Karts gehört die Zukunft: „Mein Vater und ich waren sofort begeistert von der Idee. Mit Blick auf die Formel E, die sich seit einigen Jahren bereits etabliert hat, konnte ich mir nicht vorstellen, dass das nicht auch im Kart möglich ist“, sagte der 14-jährige Schüler. Am Samstagmorgen war es dann soweit. Doch ein „Gentlemen, please start your engine“ war nicht zu vernehmen. Statt dessen surrten die 18 Teilnehmer aus dem Vorstart. 

Ihre Geräuschkulisse erinnerte eher an einen Schwarm Bienen als an Motorsport. Da es sich bei den Karts um fast identische Modelle zu den Senioren-Klassen handelt, konnten die Zuschauer zumindest das gewohnte Quietschen der Reifen in den Kurven wahrnehmen. „Wir hatten leider nur einen Testtag, so dass das Ganze neu für mich war. Die Karts sind durch die Batterien mit 140 Kg deutlich schwerer als unsere mit Verbrennungsmotor. Diese Trägheit verhält sich komplett anders“, erklärte der Euskirchener und berichtet weiter: „Der 14. Platz im Zeittraining war überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Das erste Rennen dann wiederum schon“. Platz drei war das Ergebnis eines sehr chaotischen Rennens. 

Pünktlich zum Rennstart regnete es aus den berühmten Eimern. „So ein Rennen habe ich noch nicht erlebt. EinigeMitbewerber kamen gar nicht erst los, andere wiederum hatten große Probleme bei diesen Bedingungen, so dass ich mich beim Überqueren der Zielfahne auf dem dritten Platz wiederfand“, sagte der Youngster mit einem Lächeln im Gesicht. Dennoch bleib der Einstig in die E-Kart schwieriger als gedacht. So musste der Promoter am Samstagabend den Abbruch der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft verkünden, „da bei einem technischen Bauteil, dass bei allen E-Karts Verwendung findet, ein einwandfreier Betrieb für alle Teilnehmer nicht sichergestellt werden kann. Daher hat sich der Promoter dafür entschieden, zunächst in Zusammenarbeit mit den technischen Partnern und dem DMSB die genaue Fehlerquelle zu identifizieren und eine Lösung für die kommenden Veranstaltungen zu erarbeiten. Das abgebrochene Rennwochenende der DEKM wird im Rahmen einer noch zu definierenden Ersatzveranstaltung nachgeholt (Quelle: facebook.com/DEKM2018)“.

Für Moritz Wiskirchen und sein Koblenzer RMW Motorsport Team um Teamchef Michael Wangard bleibt es nun abzuwarten. „Wir hoffen natürlich, dass der Promoter das technische Problem bis zum nächsten Start in Ampfing lösen wird“, sagte der RMW-Pilot. Doch bis dahin bleibt den Verantwortlichen nur wenig Zeit. Findet das nächste Rennen im Rahmen der Deutschen Kart Meisterschaft doch bereits vom 1. bis 3. Juni im bayerischen Ampfing statt. Für den Rest des Teams RMW Motorsport geht es bereits in wenigen Tagen zum Westdeutschen ADAC Kart Cup nach Liedolsheim. Für den Veranstalter, dem AC Rübenach wird es das 46. Kart-Rennen ihrer Vereinsgeschichte sein. Tatkräftig unterstützt wird es von der gesamten Familie Wangard.

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1984 gründete Heinz Franzen (Alfano Germany) die Motorsport-Fotoagentur kartnet.de. Nach 28 Jahren übernahm 2012 der Berliner Pressefotograf Michael Schulz die Fotoagentur, der bereits seit 2005 als Motorsport-Fotograf arbeitete. Michael Schulz, der bis dahin viele Größen in den Bereichen Sport, Politik und Kultur wie die Dallas Mavericks, Alba Berlin, Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Nena, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen fotografiert hatte, entdeckte seine Leidenschaft zum Motorsport im Jahr 1995.

Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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