24. April 2018 - Pressemitteilung
Loris Prattes möchte in Most glänzen

 

Wenn am kommenden Wochenende der zweite Lauf der ADAC TCR Germany im tschechischen Most startet, hat einer noch eine Rechnung offen, denn der Neuhemsbacher Loris Prattes wurde nur wenige Tage zuvor beim Saisonauftakt von Oschersleben um seinen verdienten Erfolg gebracht. „Das fühlt sich auch Tage danach nicht gut an. Das ganze Wochenende zählte ich zu den Schnellsten. Teilweise war ich sogar der Schnellste. Mein Topcar-Team hat einen fantastischen Job gemacht und mir meinen Seat so genial vorbereitet. Er flog nur so durch die Kurven. Im zweiten Rennen am Sonntag dann wurde ich durch Umstände gestoppt, für die ich nichts konnte“, berichtete der 17-Jährige frustriert. 

Doch nun wartet bereits die zweite Herausforderung des Jahres. „Most ist eine tolle Rennstrecke. Ich mag sie. Schon letztes Jahr war ich dort als Rookie im Renault Clio Cup sehr schnell. Ich freue mich und bin, was den Ausgang der Rennen angeht, sehr optimistisch, zumal ich den TCR-Boliden deutlich besser fühle als den Clio“, so der 17-Jährige. Doch wir wollten vom sympathischen Rheinland-Pfälzer noch genauer wissen, was es damit auf sich hat. „Nun, ich bin selbst etwas irritiert. Der Clio war deutlich einfacher gestrickt. Er hatte keinen nennenswerten Downforce, also keinen großen Einfluss auf aerodynamische Effekte, die den kleinen Franzosen besser an den Asphalt pressen, um schneller durch eine Kurve fahren zu können. Außerdem hatte er mit 220 PS nicht wahnsinnig viel Power. Das sieht im TCR-Seat komplett anders aus. Das Fahrzeug ist deutlich komplizierter und schon viel näher an der GT-3-Fahrzeugklasse dran. Also bis auf die Power. Denn mit rund 350 PS im Seat haben wir in der TCR Germany natürlich nicht die rund 600 PS des GT Masters unter der Haube. Doch all dies fühlt sich für mich deutlicher an. Ich fühle seinen Grenzbereich sehr stark, was mich anfangs erst einmal gewundert hat. Inzwischen finde ich das einfach nur klasse. Der Umstieg war für mich ein großer Sprung, den ich in dieser Saison mit einem tollen Ergebnis krönen möchte“. 

Für den Schüler liegt der Fokus nun auf dem tschechischen Autodrom in Most. Der 4.148 Meter lange böhmische Rundkurs bietet seit 1983 den Teams und Piloten 10 Rechts- und 18 Linkskurven. Auch für das bevorstehende Wochenende hat sich Loris Prattes wieder viel vorgenommen. „Nachdem die ersten Tests wie auch der erste Lauf der Saison in Oschersleben für mich sehr vielversprechend verlaufen sind, möchte ich mich durch gewünschte Platzierungen nicht unnötig unter Druck setzen. Aber einen der vorderen Plätze in der Rookie-Wertung sollte schon drin sein“, fügte er mit einem Lächeln hinzu. Das sieht auch sein Teamchef und Ingenieur Ronny Jost so: „Loris hat uns bereits mehrmals unter Beweis gestellt, dass er zu den Schnellsten gehört. Wir haben da volles Vertrauen in ihn. Wir sind ein kleines familiengeführtes Team, das mit Herzblut und vollem Ehrgeiz an die Aufgaben geht. Loris ist aus dem gleichen Holz geschnitzt. Das gefällt uns. Und so werden wir auch in Most wieder alles daransetzen, dass er unser Auto in einer der vordersten Reihen abstellen wird“. 

Die ADAC TCR Germany startet am Freitag, dem 27. April, um 09:00 Uhr in das erste freie Training des Wochenendes. Alle Rennen am Samstag und Sonntag werden „live“ auf Sport 1 und im Internet auf der Seite von sport1.de übertragen.

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1984 gründete Heinz Franzen (Alfano Germany) die Motorsport-Fotoagentur kartnet.de. Nach 28 Jahren übernahm 2012 der Berliner Pressefotograf Michael Schulz die Fotoagentur, der bereits seit 2005 als Motorsport-Fotograf arbeitete. Michael Schulz, der bis dahin viele Größen in den Bereichen Sport, Politik und Kultur wie die Dallas Mavericks, Alba Berlin, Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Nena, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen fotografiert hatte, entdeckte seine Leidenschaft zum Motorsport im Jahr 1995.

Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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