19. April 2018 - Pressemitteilung
Wodan Munding – „Es gibt viel zu lernen. Ich freue mich darauf!“

 

Traditionell startet der Renault Clio Cup Central Europe im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters – so auch in diesem Jahr, in seiner bereits fünften Saison. Der Austragungsort für den ersten Schlagabtausch der Saison 2018 war die Magdeburger Börde. Auf der 3.667 Meter langen Rundstrecke der Motorsport Arena Oschersleben wurde den mehr als 25.000 Zuschauern spannender Motorsport geboten. Für den Stuttgarter Wodan Munding war es ein weiterer Schritt in seiner noch jungen Motorsport-Vita. Er trat damit als erster der beiden Munding-Brüder in die Fußstapfen des Vaters. „Es ist eine große Umstellung vom Kartsport in den Automobilsport. Alleine die vielen Zuschauer an der Strecke und hier im Fahrerlager sind schon ganz große Klasse“, schwärmte der junge Motorsportler.

Um 08:45 Uhr ging es am Freitagmorgen für das Rekord-Starterfeld von fast 30 Pilotinnen und Piloten in das erste freie Training der Saison. „Im Vorfeld habe ich mir vieles nur vorstellen können. So habe ich natürlich gehofft, dass ich mich schnell zurechtfinden werde und nicht allzu lange brauche, um meinen Rhythmus zu finden. Wie sich herausstellen sollte, war das ganz schön schwer“, erklärte der 17-Jährige. Doch bereits das zweite freie Training nutze der Schwabe, um ein persönliches Ausrufezeichen zu setzen: Platz 13, ein Platz im vorderen Mittelfeld. Keine schlechte Ausgangssituation für das Zeittraining. Und obwohl er den Abstand zum Führenden mehr als halbierte, musste sich Wodan Munding nach dem Zeittraining auf einem achtzehnten Platz einordnen. „Die vielen Safety-Car- und Rotphasen haben es mir nicht leicht gemacht. Ich konnte einfach nicht das umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte“, zeigte sich Munding nach dem Zeittraining enttäuscht. Doch dafür gab es in einem so hochkarätigen Fahrerfeld keinen Grund. Immerhin stellte Wodan Munding in seinem ersten Rennen den Renault mit der Startnummer drei nach dem Überqueren der schwarz-weiß-karierten Ziellinie auf dem 16. Platz ab. Dazu sagte sein Teamchef Reinhard Sesterheim: „Aller Anfang ist schwer. Wodan hat das sehr gut gemacht. Ich bin mit seiner Lernkurve sehr zufrieden. Er kann stolz auf seine Leistung sein“. Und auch sein zweites Rennen an diesem Wochenende am Sonntagnachmittag absolvierte der sympathische Rookie mit vielen Eindrücken. „Es war ein chaotisches Rennen. Wieder einmal viele Unfälle und Gelbphasen. Und zu allem Überfluss bin ich im Restart nach einer Gelbphase zu optimistisch in die erste Kurve gefahren und habe dabei mein Auto verloren. Ich hatte die Reifentemperatur falsch eingeschätzt“, sagte Wodan Munding selbstkritisch. 

Wie bei allen Rennfahrern ist auch für Wodan Munding nach dem Rennen vor dem Rennen. Für den Förderkandidaten des Deutschen Sportfahrer Kreis e.V. (DSKeV) steht bereits am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring sein erster Lauf in der Serie der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) auf dem Programm. Mit insgesamt fünf Läufen in dieser Serie wird der 17-Jährige für den DSKeV an den Start gehen. „Da freue ich mich ganz besonders drauf. Zum einen ist das eine große Auszeichnung für mich, dass das Gremium so viel Vertrauen in mich setzt. Zum anderen darf ich natürlich das machen, was jeder Rennfahrer gerne macht“, berichtet der Baden-Württemberger mit einem Lächeln im Gesicht.

Im Renault Clio Cup Central Europe geht es für den Rookie dann vom 8. bis zum 10. Juni auf dem Red Bull Ring weiter. „Das wird sicherlich eines meiner Highlights in diesem Jahr. Die Strecke in Spielberg liegt inmitten einer traumhaften Landschaft. Ich betrachte es als Privileg, dort fahren zu dürfen“, so Wodan Munding. 

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1984 gründete Heinz Franzen (Alfano Germany) die Motorsport-Fotoagentur kartnet.de. Nach 28 Jahren übernahm 2012 der Berliner Pressefotograf Michael Schulz die Fotoagentur, der bereits seit 2005 als Motorsport-Fotograf arbeitete. Michael Schulz, der bis dahin viele Größen in den Bereichen Sport, Politik und Kultur wie die Dallas Mavericks, Alba Berlin, Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Nena, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen fotografiert hatte, entdeckte seine Leidenschaft zum Motorsport im Jahr 1995.

Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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