03. Mai 2017 - Aktuelles
NKS for Racing – Ampfing ist einfach eine Herausforderung

 

In diesem Jahr ist alles anders – zumindest was den Rennkalender der ADAC Kart Masters angeht. Denn für 2017 stand die anspruchsvollste Strecke, der Schweppermannring im bayrischen Ampfing, gleich an erster Stelle. Der 1063 m lange Kurs erfordert ein Höchstmaß an fahrerischem Können und verlangt Fahrer und Material Alles ab. Jede nicht korrekt angefahrene Kurve schlägt sich gravierend in den Rundenzeiten nieder und kostet wichtige Sekunden. Eine enorme Herausforderung für das NKS for Racing- Team, das aus dem sächsischen Limbach-Oberfrohna, mit sieben Fahrern in vier verschiedenen Klassen an den Start ging. Den bevorstehenden Anforderungen war sich Teamchef Lars Naumann bewusst: „Wir wissen aus den Erfahrungen der letzten Jahre, dass der Schweppermannring in Ampfing wirklich schwierig ist. Und dieses Jahr ganz besonders, da wir einige Newcomer in unserem Team haben, die ihre erste Kart Masters Saison fahren. Erster Start in einem so starken Teilnehmerfeld und dann auch noch in Ampfing, das wird spannend.“ Das Team hatte sich aber bestmöglich vorbereitet und war bereits eine Woche zuvor nach Ampfing gekommen, um die Rennen des Süddeutschen ADAC Kart Cups zur Vorbereitung zu nutzen. „Aber Ampfing wäre nicht Ampfing, wenn alles nach Plan laufen würde.“, so der Teamchef. „Beim Training am Freitag hatten wir 4 – 6 Grad und es regnete ohne Unterbrechung. Wenn die Strecke bisher schon anspruchsvoll war, dann wurde sie unter diesen Bedingungen für unsere Youngsters nur sehr schwer händelbar.“ An ein Datensammeln, um die richtigen Einstellungen für die Rennen zu finden, war nicht wirklich zu denken, da für das Qualifying und die Vorläufe am Samstag trockenes, kaltes Wetter und für die Rennen am Sonntag sogar frühlingshafte Temperaturen angesagt waren. Unterm Strich hieß das: „Die Daten von Freitag waren komplett zum Vergessen“, so Lars Naumann und „da die Regenlinie eine absolut andere ist, als die Trockenlinie, war auch kein wirklicher Trainingseffekt für die bevorstehenden Rennen zu erkennen.“

Trotz aller Schwierigkeiten konnte der engagierte Teamchef am Sonntagabend mit seinen Fahrern sehr zufrieden sein. „Alle haben ihr Bestes gegeben und eine tolle Leistung abgeliefert. Einige waren richtig schnell unterwegs und haben so gute Platzierungen eingefahren, mit denen wir niemals gerechnet hatten“, freut sich Naumann. Die Fahrer des Teams hatten jedenfalls eines gemeinsam: Egal ob Neueinsteiger in der Bambini Klasse oder Aufsteiger in die Königsklasse KZ 2 – sie haben an diesem Wochenende enorm viel gelernt. “So ist es eben, besonders für die Bambinis, wenn man das erste Jahr in den Masters fährt.“, setzt Naumann dem noch hinzu. Die Basis für diese Rennsaison ist gelegt und auf das nächste Rennen der Kart Masters vom 16. bis 18. Juni 2017 im oberpfälzischen Wackersdorfs, blickt Lars Naumann sehr optimistisch: „Die Jungs und Mädels in meinem Team freuen sich schon auf Wackersdorf. Auf dieser Bahn sind sie alle ziemlich schnell unterwegs, die kennen die Strecke gut, da sie dort schon mehrfach gefahren sind.“

Für drei der NKS for Racing-Fahrer steht noch einmal Ampfing an, denn dort startet am nächsten Wochenende die Deutsche Kart Meisterschaft (DKM) in ihre Saison. “Ich bin gespannt, wie Primm, Elter und Hartmann die Erfahrungen des letzten Wochenendes mitnehmen und bei der DKM umsetzten können.“, so der Teamchef aus Sachsen. Er weiß, dass die Jungs noch eine Schippe zulegen können, ist sich aber auch im Klaren darüber, dass gerade in einem ersten Jahr in einer neuen Klasse – egal ob OK Junior oder Schaltkart – einem eine Bahn wie Ampfing ans Limit bringen. Und Lars Naumann fügt noch hinzu: „Wenn wir es schaffen können, bei den Schaltern auf 3 – 4 Zehntel an die Zeiten der Spitze heranzufahren, dann spielt am Ende die Platzierung keine Rolle.

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Den Motorsport-Virus fing sich der damals 33-Jährige auf der Kartbahn von Niedergörsdorf „Altes Lager“ bei Jüterbog ein. Auch nach vielen Jahren des Selbstfahrens und der Aufgabe als Mechaniker in Werkteams hat ihn die Faszination am Motorsport nie losgelassen. Diese Leidenschaft, gepaart mit der Leidenschaft zur Fotografie, ist bis heute geblieben – und wächst von Jahr zu Jahr.

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